Diät-Tagebuch – Konsolidierungsphase Erfahrungsbericht Teil 2

Nachdem das ein oder andere Rezept hier seine Würdigung bereits gefunden hat, werden noch viele kommen, aber heute wird es erstmal wieder Zeit, euch einige Einblicke in meinen derzeitigen Stand der Dinge zu geben. Mehrere Wochen sind bereits vergangen, in denen ich nach den Prinzipien der Phase 3 der Dukan-Diät lebe. Mittlerweile habe ich es in den zweiten Teil geschafft und darf zwei Genussmahlzeiten und zwei Mahlzeiten mit Kartoffeln, Nudeln oder Reis genießen…

Meine Planung

Wie bereits schon mal erwähnt, habe ich mir einen Kalender zugelegt, in den ich eintragen kann, wann ich was gegessen habe. Die beabsichtigte Kontrolle über die noch ausstehenden Mahlzeiten läuft wirklich super. Der Vorteil, alles im Blick zu haben und damit vorzubeugen, dass man nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig isst, macht dieses Vorgehen wirklich empfehlenswert. Meiner Meinung nach bietet sich ein Kalender an, der eine Woche als Übersicht anbietet. Hier lässt sich auch alles prima wegstreichen, hin und her schieben und planen. Wer nicht gerade ein solcher Kontrollfreak ist, kann auch einen herkömmlichen Kalender nehmen und Kreuzchen hineinsetzen.

Ich handhabe es mittlerweile so, dass ich nach dem Einkaufen im Supermarkt meine Mahlzeiten komplett über die Woche plane. Dabei gebe ich darauf Acht, dass sich die Hauptmahlzeiten gut abwechseln (z.B. nicht zwei Tage hintereinander Fisch) und dass sich die Genussmahlzeiten nicht an einem oder zwei Tagen häufen. Das ist nämlich nicht Sinn der Sache. Es sollte möglichst immer ein oder mehrere Tage dazwischen liegen.

Meine Mahlzeiten

Das funktioniert im ersten Teil der Konsolidierungsphase auch noch ganz gut. Aber wenn man wie ich im zweiten Teil ist, wird es etwas schwerer. Ich habe oft am Wochenende größere Mahlzeiten, dafür plane ich dann in der Woche meinen Proteintag ein und die restlichen Mahlzeiten. Dass es hier hintereinander liegende Tage betrifft, lässt sich nicht vermeiden, ist aber nicht weiter schlimm.

Genussmahlzeiten definiere ich persönlich auch für ein Kaffeetrinken am Nachmittag. Es ist nicht wirklich Dukan gerecht, denn eigentlich soll man eine solche Mahlzeit mit Vorspeise, Hauptgang und Nachtisch einplanen, aber manchmal brauche ich ein Stückchen Kuchen zum Kaffee, der lecker selbst gebacken ist oder frisch vom Bäcker kommt. Solange man sich nicht den Bauch vollschlägt damit, denke ich, macht es nichts aus. Bei mir hatte es keine negativen Auswirkungen.

Ansonsten ist es eine wahre Wonne, wieder Kartoffeln mit Quark oder Nudeln mit Tomatensoße essen zu dürfen. Reis gab es bei mir noch nicht, denn ich habe gelesen, dass darin die meisten Kalorien stecken. Die Kartoffel ist noch die eiweißhaltigste Alternative von den dreien und geschmacklich auch von mir favorisiert.

Meine Erfolge und Misserfolge

Man ist halt auch nur ein Mensch. Ich war vor kurzem mal wieder auf einer Familienfeier, die ein komplettes Wochenende beanspruchte. Untergebracht bei Verwandten, konnte ich nicht viel von meinen eigenen Lebensmitteln mitnehmen und meine Planung hat auch nicht so hingehauen. An diesem Wochenende habe ich mehrmals Nudeln oder Bratwurst gegessen sowie Süßigkeiten und Chips. Irgendwie verliere ich bei Alkoholeinfluss die Kontrolle darüber.

Punktum: Ich hatte wie zu erwarten war ein Kilo zugenommen. Aber nachdem ich wieder in den Rhythmus von Phase 3 eingestiegen bin, ging das Kilo auch wieder runter. Durch den täglichen Sport habe ich viel für meine Figur getan und dieses Wochenende einfach ausgeklammert.

Also verzagt nicht, wenns mal raufgeht, es kann auch in dieser Phase wieder runtergehen.

Damit verabschiede ich mich für heute. Bis nächste Woche!

Eure Sindy